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oeffi
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Betreff des Beitrags: Gewaltfrei-liebevolle Konflikt-Kultur!!! Von Harry und Öffi Verfasst: 14.Okt.08 10:16 |
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Registriert: 15.Mär.08 00:56 Beiträge: 1023 Geschlecht: Blog: Blog lesen (0)
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Initiative von Harry und Öffi für eine wirklich ernsthafte und ausgearbeitete gewaltfrei-liebevolle Kultur des Umgangs mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten
Die folgende Zusammenstellung greift z.T. schon Bekanntes auf, stellt es aber neu und ergänzt als übersichtliche Tabelle zusammen. Sicher ist es geeignet, bzw. kann es unsere ehrliche Motivation zeigen, mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten auf eine möglichst hohe, idealistische, korrekte und liebevolle Weise umzugehen, wenn wir von diesen genannten Mitteln möglichst auch Gebrauch machen oder bereit sind, auf entsprechende Vorschläge unseres Gegenübers einzugehen... (Einiges ist ja sogar bereits in SB-Texten wie der "Gewissens-Erklärung moralischer Nutzungsrechte" enthalten...!) Wir sollten wohl alle -wenn wir unsere idealistischen Ansprüche ernst meinen- versuchen, jedenfalls keine Konflikte eskalieren zu lassen und keine Konflikt-Entscheidungen hauruck-artig zu treffen, ohne angemessen behutsam erstmal Konflikt-Lösungs-Mittel wie die Genannten zum Einsatz kommen zu lassen...
Eine gewaltfrei-liebevolle Kultur für den Umgang mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten:
1.) Bzgl. des Rahmens der Auseinandersetzung (bzw. seiner Größe):
*Man sollte möglichst offen, ehrlich und korrekt (mit verläßlicher Einhaltung von Verbindlichkeiten, idealistischen Programmen, Satzungen, Beschlüssen, Zusagen...) zueinander sein.
*Und nicht leichtfertig mit Informationen umgehen: Kein spekulierendes Hintenrum-Negativ-Getratsche oder Geklüngele..., ausreichende Recherche bzgl. der Qualität von Informationen usw. (Siehe auch die "3 Siebe des Sokrates": "Ist es wahr? Ist es wichtig? Ist es gut? - Sonst vielleicht besser darüber schweigen...")
*Wirklich religiös oder idealistisch gläubige Menschen sollten sich vielleicht auch ganz bewußt ein Hintergrund-Bewußtsein einschalten: Wie würde die (vollkommene) Liebe reagieren? Für Christen: Was würde Jesus dazu sagen bzw. tun? oder: Was sagt mir wirklich mein Gewissen? Bin ich bereit, nach den höchsten Motiven zu gehen?
*Kritik, Meinungsverschiedenheiten und sich anbahnenden Konfliktstoff möglichst direkt und offen einander bzw. Betroffenen offenlegen.
*Dabei ist es sicher anzustreben, vom kleineren Kreis sich erforderlichenfalls dann zu weiten: Vom 4-Augen-Gespräch zum Einbezug weiterer Menschen des Vertrauens, dann zu größeren Kreisen der Gemeinschaft,
*und, falls sinnvoll (- und in Abstimmung mit dem Gegenüber bzw. den Betroffenen -), schon während der gesamten Entwicklung auch mit Einbezug geeigneter, vertrauenswürdiger Außenstehender, als Mediatoren oder Supervisoren etc...
2.) Bzgl. der Ebenen der Auseinandersetzung:
*Natürlich sollte man in einer Bewegung wie SB ersteinmal intensiv die rationale idealistische Auseinandersetzung miteinander in "A-Foren" durchführen.
*Am besten auch auf dem Nährboden einer relativ beständigen und allgemeinen bzw. auch öffentlichen idealistischen Bewußtseins-Bildung und -Pflege. Siehe als Möglichkeiten z.B. Öffis "Mitdenker-Kreis" und angestrebten "Schenker-Übungs-Konsens", aber auch das "Schenker-Forum" usw...
*Für 'nicht-rationale', emotionale, psychologische etc. Aufarbeitungen sollten Betroffene möglichst leicht ein "E-Forum" (SD-Forum, oder wie man es auch nennen mag...) in Anspruch nehmen können... (Siehe z.B. Tamera...)
3.) Bzgl. einzusetzender einzelner Werkzeuge der Auseinandersetzung:
*Aktives Zuhören;
*Partnerzentrierte Gesprächsführung (nach Rogers; Grundstruktur: 1.) 3 Grundeinstellungen: Einfühlsames Verständnis bzw. Empathie, bedingungslose menschliche Wertschätzung und Wärme, Offenheit und Ehrlichkeit bzw. Authentizität 2) Fragetechnik, die übers aktive Zuhören hinaus den Partner zu tiefen Gefühlen, Aufarbeitungen und Problemlösungen hinführen soll...);
*Gewaltfreie Kommunikation (nach Rosenberg; Grundstruktur: 1.) Was ist passiert? 2.) Wie fühle ich mich dabei? 3.)Was wünsche ich mir? 4.) Lösungs-Vorschlag);
*moderierte Gespräche oder Runden (wie z.B. "Abendrunden", evtl. mit Bällchen fürs Nicht-Unterbrechen etc....);
*gemeinsames Beten, Meditieren oder Fasten...; oder irgendwelche anderen "Verstärker-Elemente" für Sensibilität, Ehrlichkeit, Vernunft, Gewissenserforschung...
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Um die Hintergrundzusammenhänge dieser "gewaltfreien Konfliktlösungs-Methode", die ich aus modernsten Erkenntnissen von psychologischer und sozialwissenschaftlicher Forschung zusammenzustellen versuchte, noch etwas zu beleuchten, setze ich mal einen kleinen Artikel über Rosenberg dazu:
Rosenberg, Marshall: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation Anhand vieler Beispiele und Alltagssituationen zeigt der Psychologe anschaulich, wie Gewaltfreie Kommunikation gelebt wird. Dem aggressiven Umgangston der »Wolfssprache« setzt Rosenberg die achtsame, einfühlsame »Giraffensprache« entgegen. Rosenberg, Gründer und Direktor des Center for Nonviolent Communication, hat das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation entwickelt. Beeinflusst ist seine Arbeit u.a. von den Erkenntnissen seines Lehrers Carl Rogers aus der klientenzentrierten Gesprächstherapie und von Überlegungen Gandhis zur Gewaltfreiheit.
Wer da bereit ist, sich mit mir gemeinsam auch bei uns in SB um eine solche Kommunikations- und Konflikt-Kultur zu bemühen (- Uwe ist ja schon vorneweg mit dabei... -), ist also wohl auf einer wertvollen Schiene...
_________________ Ich grüße das 'Natürliche (Göttliche) Licht' in Allen!
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oeffi
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Betreff des Beitrags: Paßt auch zu Jens Adolf... Verfasst: 14.Okt.08 10:34 |
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Registriert: 15.Mär.08 00:56 Beiträge: 1023 Geschlecht: Blog: Blog lesen (0)
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Den Beitrag von Jens Adolf (über den"Bücher-Streß und andern Streit-Kram...") habe ich erst jetzt gelesen... Paßt doch alles gut zusammen...
Alles Liebe,
öfi
_________________ Ich grüße das 'Natürliche (Göttliche) Licht' in Allen!
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moni
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.Okt.08 18:30 |
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Übersetzung: Wenn ihr diese "Vorschläge" nicht annehmt, dann beweißt das nur, dass ihr nicht bereit seid Konflikte zu lösen. Also wehe ihr nehmt sie nicht an, dann seid ihr Schuld am Streit.
1. Korrekt ist das, was ihr schriftlich festhaltet, damit ist nicht gemeint was ihr mit dem Geschriebenen meintet, sondern ausschließlich der Wortlaut. Auch wenn ihr Zustimmungen zu etwas gegeben habt, was ihr nicht vollständigt verstanden habt, seid ihr an eure Zustimmung auf ewig gebunden. Selbst wenn ihr es euch, egal aus welchen Gründen anders überlegt.
Informationen prüfen heißt, mt Öffi absprechen was gilt und was nicht, denn wenn Öffi Gerüchten glaubt, dann sind sie Wahrheit, auch wenn euer Gefühl was anderes sagt. Als weitere Richtlinie kann man sagen: Wer höher in der Schenker-Hiearchie steht, also wer Öffi am meisten schenkt ist glaubwürdiger als Außenstehende und wer Öffi kritisiert lügt sowieso nur.
Vier-Augen-Gespräche bedeuten natürlich Gespräche mit Öffi, denn alles andere ist ja Klüngelei.
2. Wenn ihr Konflikte oder gar innere Konflikte habt, dann müßt ihr unbeingt in einer Form damit umgehen, dass Öffi es verstehen und kontrollieren kann und am besten sollte es schriftlich festgehalten werden, damit Öffi bei einer Eskalation des Konfliktes etwas gegen euch in der Hand hat.
3. Da hat er schon mal Bücher drüber gelesen.
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Lichtträger
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.Okt.08 18:55 |
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Liebe Moni,
Wie geht es Dir? Wer kann was für dich tun, deiner Kritik gerecht werden?
Herzlicht 
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moni
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.Okt.08 19:02 |
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Mir geht es gut, danke auch. Manchmal ist das Leben als alleinerziehende Mutter sehr anstrengend, aber sonst...
Ich finde es sehr lustig wenn 2 Menschen wie Harry und Öffi einen Text über Konfliktlösung schreiben. Das ist als wenn ein Maulwurf übers Fliegen schreiben würde.
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Lichtträger
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.Okt.08 20:15 |
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Liebe Moni,
Die Frage ist nun. Wer ist der Maulwurf? 
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moni
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.Okt.08 20:58 |
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Bezogen auf Konfliktlösung. Also ich habe mich mit meiner größten Konkurrentin in Schenker-Bewegung wieder vertragen, wir schreiben uns hin und wieder wie es uns geht. Ist jetzt nicht die große Freundschaft, dazu ist zu viel passiert, aber wir giften uns nicht an. Der Mann mit dem ich nach Öffi zusammen war bezeichne ich trotz Trennung immernoch als Freund.
Ich denke also nicht, dass ich der Maulwurf bin.
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räuber
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.Okt.08 20:59 |
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Registriert: 25.Jun.08 22:40 Beiträge: 261 Geschlecht: Blog: Blog lesen (0)
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hi moni, das habe ich mir schon gedacht, dass es so läuft...
passt zu all dem, was sich bis jetzt für mich aus dem geschreibsel ergeben hat.
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Iri
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.Okt.08 23:27 |
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ÖffÖff ist doch deshalb so sehr dafür möglichst alles in schriftlicher Form festzuhalten, weil es so eben sicher dokumentiert ist! Da kann dann eben nicht der eine behaupten, "das habe ich damals so gesagt, und dann hast du das so gesagt und ..." sondern da steht dann eben schwarz auf weiß, wie die Diskussion wirklich verlief. Ich finde das auch sehr gut so.
Und ja, man muss bei Öffi aufpassen, was man schreibt, da er sich wirklich zu stark nur auf das geschriebene Wort bezieht. Emotional-bedingte Übertreibungen, oder Bedeutungen, die zwischen den Zeilen stehen, übersieht er gerne. Ja, ich finde solche emotionalen Entgleisungen wirft er einem dann zu sehr vor, und er gibt einem zu wenig die Chance Geschriebenes auch wieder zurückzunehmen, wenn man seine Meinung geändert hat.( Öffi, ich hoffe du liest das!) Also mein Tip: Wer mit ihm mal Streit oder eine Diskussion hat, der überlegt sich am besten sehr genau, was er wie genau schreibt, und schreibt nur Sachen, die er auch wirklich so meint, und nicht einfach nur in einem kurzen wütenden Anfall schreibt... Also immer ruhig bleiben, erst nachdenken, dann schreiben, dann wird das schon.
Gruß
Iri
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oeffi
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Betreff des Beitrags: Wieviel Rationalität und freiwillige Verbindlichkeit nötig?! Verfasst: 23.Okt.08 15:44 |
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Registriert: 15.Mär.08 00:56 Beiträge: 1023 Geschlecht: Blog: Blog lesen (0)
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Wie wesentlich ist rationales und verbindliches Denken für die Zukunftswelt?
Was ist die richtige Verhältnismäßigkeit?
Das Konfliktlösungsangebot von Harry und mir enthält wohl in hohem Maße ziemlich allgemein anerkannte Mittel, die gerade auch auf emotionale und psychologische Aspekte Rücksicht nehmen wollen und Objektivierung statt persönlicher Willkür-Durchsetzung anstreben.
Der Vorwurf von Moni, “Räuber” etc. bezüglich 'Vernachlässigung emotionaler Bedeutung', 'Öffi-Willkür-Rolle' usw. ist von daher offensichtlich abwegig und Willkür-Kritik... Warum sie mich so haltlos-verbissen kritisieren, ist eine interessante Frage. Ich lade sie gern mal z.B. zu einem gemeinsamen (tamera-artigen) SD-Forum dazu ein...
Bzgl. Empathie (Sich-Reinversetzen in Andere, gerade auch in ihre Emotionen) ist niemand perfekt oder fertig. Ich bin dankbar für diesbezügliche Kritik, die mir weiterhilft. Am besten bezogen auf konkrete Beispiel-Situationen, wo ich da was verkehrt mache... (Ansonsten war Empathie-Schulung auch ein Teil meiner Uni-'Seelsorger'-Ausbildung, und habe ich damit auch nach dem Studium bei Anwendungen wie 'Partnerzentrierter Gesprächsführung' oder als 'Supervisions-Moderator' des öfteren Anerkennung meiner Fähigkeiten erfahren...)
Aber ich möchte die In-Frage-Stellung auch umdrehen: Wieviel klares rationales Denken und darauf gegründete gewaltfreie bzw. freiwillige Verbindlichkeit brauchen wir, wenn das in der Zukunftswelt der Ersatz für gewaltsame Kontrollen und Verbindlichkeiten (einklagbare Verträge etc.) sein soll?
Inwiefern besteht da Handlungsbedarf für Moni (siehe ihre idealistischen Ansprüche, ihren tollen Schenker-Grundsatz-Text, oder sogar auch ihre feierlichen Liebes-Erklärungen an mich, wo es z.B. heißt, die Liebesbeziehung werde nie an Fehlern von mir scheitern, da sie es in ihre Verantwortlichkeit nehmen wolle, meine Fehler gut zu lieben usw...) oder für "Räuber" (die ja 2006, in der kritischsten Phase von Moni, wo diese extrem unter Alleingelassenwerden litt, solche Willkürlogik fertigbrachte, daß sie für ihren (Schenker-)Idealismus ihr Familien-Zuhause nicht verlassen könne, nicht mal für ein Praktikum bei uns, aber ein paar Tage später für einen jahrelangen Geldjob nach Frankreich abdüsen konnte...) oder auch für meine liebste Iri (die fest versprochen hatte, nach vorhergehenden Versprechungen, Schenkerin zu werden oder zumindest aktive Verbündete, daß sie zuallermindest nicht ohne gute vernünftige Begründung ihren Verbündeten-Status aufgeben werde -- und es aber ein paar Tage später doch tat, ohne einen richtigen Grund zu wissen, wie sie zugab... -- immerhin muß ich ihr zugute halten, daß sie das wieder korrigiert hat und wieder eine Verbündete ist...)...
Laßt uns in fairen Verhältnismäßigkeiten denken!
Klares rationales Denken (einschließlich gründlicher Gewissens-Erforschung etc.) und darauf gegründete freiwillige Verbindlichkeit müßte uns sowas wie einen Ersatz der früheren Instinkt-Steuerung ermöglichen (das bedeutet viel!), wodurch wir uns wieder organisch in den großen Lebenszusammenhang einfügen bzw. einverwachsen können (gern plus Einbezug übriggebliebener Instinktreste etc...)...
Vernunft und Gewissens-Verbindlichkeit sind m.E. da sogar auch zu Vielem imstande, wenn wir bereit sind, dafür ausreichend konzentriert und diszipliniert zu arbeiten...
Wir werden "rausgerissene Puzzle-Teile" bleiben, was den großen Sinnzusammenhang der Welt angeht, aber auch was persönlich-menschliche gewachsene Beziehungen betrifft, wenn wir nicht entschieden zu solcher Arbeit an uns bereit sind... Sind wir jedoch dazu bereit, können wir in göttliche Tiefe und in die Ewigkeit wachsen...
Ich habe auch zugegebenermaßen wenig Lust, mir bzgl. meines rationalen und verbindlichen Klartextes Vorwürfe machen zu lassen von Frauen , die meist (zumindest die Frauen in SB, und natürlich auch Frauen, mit denen ich persönliche Freundschaft eingehe -- da ist es für mich nämlich eine Voraussetzung...) von selbst gewollt haben, daß ich sie zu solchem Klartext als fähig anerkenne und behandle... Ich bin dabei ja, wenn gewollt, zu weitgehenden Kompromissen bereit. So habe ich Moni, als wir in unserer zentralen Krisenphase waren, angeboten, sie mehr als 90 Prozent jedes Tages nicht Klartext-mäßig, sondern im Sinne sehr emotional-zentrierter Gesprächsweise zu behandeln -- aber ich wolle ein paar Prozent des Tages, wo Klartext möglich sei, -- worauf wir doch eigentlich von Anfang an im wesentlichen unsere Beziehung und unser idealistisches Zusammenwirken aufbauen wollten...
In Schenker-Bewegung ist die Vernunft von zentraler Bedeutung!
((Und ich kann ja viel Verständnis haben z.B. für traumatische Erlebnisse von “Räuber” bzgl. Unter-Druck-gesetzt-Werden in der Schulzeit etc., was sie an anderer Stelle im Forum beschreibt... Aber all sowas kann ja trotzdem keine Begründung sein, sich dann in unverhältnismäßiger Weise aus (gesunden, freiwilligen..) Verbindlichkeiten (von Logik in Argumentationen bis zur Verbindlichkeit im Sozialverhalten...) relativ weitgehend verabschieden zu wollen, unter dem Deckmantel der “individuellen Freiheitsentwicklung”, und nicht als erwachsener mündiger Mensch ein gesundes Maß an Fähigkeit zu Klartext-Denken und freiwilliger Verbindlichkeit entwickeln zu wollen...))
_________________ Ich grüße das 'Natürliche (Göttliche) Licht' in Allen!
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